Am Beispiel von Nickel sehen Sie, wie in etwa Ihr Testergebnis aussehen könnte. Neben der grafischen Auswertung, wird das Ergebnis auch immer in einem kurzem Text erläutert. An den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung (TVO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können Sie dann sehen, ob Ihr Wasser einen Mangel hat oder belastet ist.
Der Messwert für Nickel liegt innerhalb der WHO- Empfehlung und erfüllt die Vorgaben der TVO. Wenn zu viel Nickel in Ihrere Wasserprobe gefunden wird, stammt es mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Wasserhahn. Wasserhähne werden oftmals mehrfach galvanisiert, d.h. mit dünnen Schichten verschiedener Metalle überzogen. Damit Sie diese Metalle nicht aufnehmen, lassen Sie einfach etwas Wasser ablaufen, bevor Sie abfüllen. Nickel ist insofern bedenklich, da es ein gewisses allergenes Potential besitzt.
Calcium und Magnesium sind die Härtebildner des Wassers. Je härter das Wasser desto größer ist die Verkalkungsgefahr für Waschmaschinen, Geschirrspüler und andere technische Geräte, in denen Wasser erhitzt wird. Beim Erwärmen des Wassers fällt Calcium als Kalk aus und bildet Ablagerungen.
Chemische Parameter
In den folgenden Tabellen sehen Sie die Grenzwerte für Wasser laut der Trinkwasserverordnung von 2001