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Wie wirkt Asbest auf den Menschen?

Asbestfasern werden beim Arbeiten mit Asbest freigesetzt und gelangen durch die Atmung in die Lunge und können schon bei geringer Belastung Asbestose auslösen. Asbestose ist eine Schädigung des Bindegewebes, welche Atemnot, Lungenfunktionseinschränkungen und in schweren Fällen Ateminvalidität zur Folge haben. Ebenfalls wird das Risiko an Lungenkrebs erhöht. Asbest ist einer der wichtigsten Auslöser eines Rippen- und Lungenfelltumors, dem sogenannten Pleuramesotheliom.
Nur das Einatmen der Asbestfasern, natürlich, durch Abrieb oder Verwitterung ist gesundheitsschädlich. Das Gebäude der Deutschen Welle in Köln oder der Palast der Republik in Berlin wurden wegen der Gesundheitsschädlichkeit von Asbest abgerissen, weil dort damals schwach gebundener Spritzasbest verbaut wurde, der im Gegensatz zu fest gebundenem Asbest eine höhere Innenraumbelastung durch freigesetzte Fasern aufweist. In sehr vielen Gebäuden ist Asbestzement noch heute verbaut, bleibt aber bei unterlassener mechanischer Bearbeitung und intakter Form, weitgehend ungefährlich.

Krank durch Schadstoffe? -


Wo wurde Asbest verwendet?

Asbest wurde hochkonzentriert (fast 100%), eingesetzt, z.B. zum Wärme-, Brand- und Schallschutz und als Spritzasbest für Dichtungen, Pappen und Schnüren. Weiterhin wurde Asbest zur Armierung von Materialien, zur Verbesserung von Bruch- und Biegeverhalten oder zur Erhöhung der Elastizität und/oder Viskosität verwendet.
Bei den asbesthaltigen Produkten sind grundsätzlich 2 verschiedene Gruppen zu unterscheiden:Asbestzement- und andere Hartasbestproduktez.B. Fassadenbekleidungen, Dacheindeckungen, Fensterbretter,
Innenwandverkleidungen und Lüftungsleitungen sowie Formstücke für Dacheinläufe und BlumenkästenSpritzasbest- /Weichasbestprodukte mit schwachgebundenem Asbestz.B. Ummantelungen von Stahlträgern, Bauteilen aus Stahlbeton und Holz, Abdichtungen von Kabel- und Leitungsdurchführungen durch Wände und Decken, Abdichtungen von Hohlräumen zwischen Tür- oder Fensterrahmen und Wand usw.

Wie erkennt man Asbest?

Asbest ist erst nach einer mikroskopischen Untersuchung zweifelsfrei nachweisbar.
Asbestzement/Hartasbest ist hart und mit dem bloßen Finger nicht eindrückbar und geht wegen seines Gewichts im Wasser unter.
Spritz-/Weichasbest kann man mit dem Finger eindrücken und es schwimmt im Wasser. Asbesthaltiger Putz und leichte asbesthaltige Platten sind weich und brüchig. Asbesthaltige Pappen, Dichtungsschnüre und Schaumstoffe sind meist wenig reißfest. Seine Farbe ist weißgrau, grau oder graublau.

Der Asbest-Test

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