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Startseite Umweltanalysen Bodenanalyse
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Ist Ihr Boden gesund? |
Die äußerste Schicht der Erdkruste, bis in eine Tiefe von wenigen Metern, nennt man Boden. Die kohlenstoffhaltigen Humusstoffe, die dieser fruchtbaren Schicht eine zumeist dunklere Färbung geben, sorgen dafür, dass sich diese Schicht schon optisch von den weiter unten liegenden Schichten unterscheidet. Durch anorganische Nährstoffe wird neben den für die Bodenstruktur und Speicherung der Nährstoffe wichtigen Humusstoffen, die Fruchtbarkeit eines Bodens bestimmt. Eine wichtige Rolle spielen auch die Bodenorganismen bis hin zu Bakterien. Für die Beeinflussung des Bodens, wie Wasser zu halten, einen Gasaustausch mit den Atmosphären zu erlauben, die Verbesserung der physikalischen Eigenschaften, der stoffliche Transport und die Umsetzungen, sorgen die Bodenorganismen. |
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Was bewirkt welcher Nährstoff? |
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Entsäuert den Boden, hebt den pH-Wert, verbessert Nährstoffverfügbarkeit, beeinflusst positiv die Krümelung, Wasserführung, Durchlüftung und Temperatur
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Junge Pflanzenteile sterben ab, Blütenknospen kümmern, Wurzeln bleiben klein
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Pflanzen können weder Phosphat noch Spurenelemnte aufnehmen, bewirkt Chlorose (Mangelerscheinung), Kümmerwuchs und Blattfall
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Wichtigster Baustein des Blattgrüns, zur Bildung von Eiweiß notwendig
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Blätter hellen sich auf, Früchte bleiben klein
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Regelt Wasserhaushalt, fördert Frostresistenz, stärkt Pflanzengeweben
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Pflanzen sind trotz Gießens schlapp, Blätter vertrocknen von außen nach innen,
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Hemmt das Wachstum, kann zum Absterben der Pflanzen führen, weil Salzgehalt im Boden zu hoch ist
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Wichtiger Baustoff für den Zellkern, fördert Blüten-, Frucht- und Samenbildung
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Kümmerwuchs, Verfärbung der Blätter, Blattabwurf, Unfruchtbarkeit
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Wachstumsstörungen, Eisenversorgung wird blockiert und dadurch weitere Nährstoffmängel (Mangan, Bor, Zink und Kupfer)
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Fördert das Wachstum und die Laubentwicklung, gibt den Blättern eine dunkelgrüne Farbe
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Läßt Wachstum stocken, hellt die Blätter auf, Blüten und Früchte bleiben klein
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Macht Pflanzen weich und anfällig, verhindert den Ansatz von Blütenknospen, Holz reift spät aus, was zu Erfrierungen führen kann
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Ist beteiligt am Eiweißaufbau, steuert verschiedene enzymatische Vorgänge, hat eine Pilzabtötende Wirkung
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Führt zu einem Überschuss an löslichem Stickstoff, die eine Krankheitsausbreitung fördert, Ertragsminderung
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Vergilbung junger Blätter, Wurzelwachstum ist gestört, führt zu Eisen-, Zink- und Molybdänmangel
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Wichtiges Spurenelement aber bei Überschuss verursacht es Schäden und wird deswegen auch zu den Schadstoffen des Bodens gezählt
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Eiweißbildung deutlich herabgesetzt, Störung des Phosphatstoffwechsels, Nitrat wird angesammelt, Zwergenwachstum
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Schädigung der Pflanzen, hemmt Aktivität der Bodenmikroorganismen und Regenwürmer, verlangsamt die Zersetzung organischen Materials
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Bildet Calcium und Natrium
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Kümmerwuchs, kein Dickenwachstum, Haut platzt auf und korkt
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Chlorotische und später nekrotische Blattränder
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Teil von Enzymen, Förderung der Krümelstrucktur im Boden, verleiht dem Boden rote und rotbraune Farbe
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Mangelerscheinung bei jüngeren Blättern, Blattadern bleiben grün, bei starkem Mangel bleiben die Blätter weiß, Blattnekrosen
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Bewirkt Magnesiummangel
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Merkmal des Säure- und Basengehaltes des Bodens, Mehrheit der Pflanzen bevorzugt einen neutralen bis leicht sauren Boden, einige (z.B. Kartoffeln und Erdbeeren) jedoch saure oder alkalischere Verhältnisse
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Landwirtschaft und eigener Garten |
Die Landwirtschaft und die daraus ergebene starke Bodennutzung senken den Nährstoffgehalt im Boden. Wenn man diese dann nicht nachführt, senkt sich die Fruchtbarkeit und damit das Pflanzenwachstum. Seit Jahrzehnten werden in der Landwirtschaft Bodenanalysen durchgeführt, denn heutzutage muss der Landwirt auf Nummer sicher gehen und kann nichts dem Zufall überlassen, wenn es um sein wichtigstes Produktionsmittel, dem Boden, geht. Teure Mineraldünger und beste Ertragsergebnisse, sind Faktoren, bei denen der Landwirt sicher gehen muss, wie es um seinen Boden steht, weil er bei einem evtl. Mangel an Bodennährstoffen, Nährstoffe zuführen muss.
Der eigene Garten hat heutzutage keinen entscheidenden Anteil an der Ernährung der Familie und wird deswegen nur extensiv genutzt, d.h. nur wenige Nährstoffe werden dem Boden entnommen. Das ist auch der Unterschied zur landwirtschaftlichen Nutzung, obwohl die Berücksichtigung der Verordnungen der Dünge- und Klärschlammverordnung der Landwirtschaft auch bei der Dünge- und Schadstoffsituation im eigenen Garten angebracht ist. Denn oftmals wird zu viel gedüngt, z.B. übermäßig mit Phosphat oder es wird zuviel gekalkt. Jedenfalls wird nicht das zugeführt, was wirklich fehlt. Das kann oftmals zur Verringerung der Spurenelementverfügbarkeit und auch zu Pflanzenschäden führen. Den Nährstoffbedarf der Pflanzen hauptsächlich durch eine eigene Kompostwirtschaft zu decken, ist am ökologischsten sinnvoll. Wie beim Menschen, wo der Mineral- und Spurenelementhaushalt stimmig sein muss, damit er gesund bleibt, ist es auch beim Boden. Denn nur die richtige Menge an Nährstoffen, gewährleistet ein gesundes Pflanzenwachstum. Der Säuregrad (Boden-pH), der für Pflanzen und Tiere sehr wichtig ist, die Spurenelemente, Mineralstoffe und die wichtigsten essentiellen Pflanzennährstoffe, wie Stickstoff, Phosphor und Kalium in Form von Salzen werden in der Nährstoffanalyse erfasst. Denn mit Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht als Energielieferant, bauen die Pflanzen organisches Material auf. Die Pflanzen benötigen außerdem Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Kupfer usw. zusätzlich zu den Hauptnährstoffen.
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Es gibt verschiedene Bodenarten. In der folgenden Tabelle haben wir versucht Ihnen die gängigsten Böden mit Ihren Eigenschaften verständlich darzustellen: |
Die verschiedenen Bodenarten: |
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sehr gut ++ gut + befriedigend / schlecht - sehr schlecht - - |
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