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Spurenelemente können in lebensnotwendige und nicht-lebensnotwendige Spurenelemente bzw. essentielle und nicht-essentielle eingeteilt werden. Ob manche Spurenelemente im Körper lebensnotwendige Funktionen erfüllen ist noch unklar. Jod und Eisen gehören sicher zu den essentiellen Spurenelementen, bei Bor ist das jedoch noch strittig. Obwohl Spurenelemente nur eine geringe Konzentration im Körper haben, kann ein Fehlen von essentiellen (lebensnotwendigen) Spurenelementen schwere Schäden hervorrufen, da sie von Enzymen, Vitaminen und Hormonen wichtige Bestandteile sind oder als Coenzyme bei bestimmten Stoffwechselreaktionen mitwirken. Eine zu hohe Aufnahme kann zu Vergiftungen führen, da einige Spurenelemnte für den Mensch hochgiftig sind.

Spurenelemente und ihre Wirkung im Körper

  Wirkung im Körper   Mangelerscheinungen   Überschusserscheinungen  
Chrom   Bestandteil eines Eiweiß-Komplexes, der zusammen mit Insulin Glukose aus dem Blut entfernt, Beteiligung an der Regulation des Zucker-Stoffwechsels   Arteriosklerose, Begleiterscheinung bei erhöhtem Blutfett, Cholesterinspiegel oder Diabetes   Berufsbedingt, oft bei Arbeitern, die mit Chrom in Verbindung kamen  
Mangan   Wichtig für viele Stoffwechselfunktionen, Glukoseverwertung, Cholesterinstoffwechsel, Knochenentwicklung   Hemmt den Calcium Einbau in Zähne und Knochen, Manganmangel haben oft Allergiker, Asthmatiker, Diabetiker und Rheumatiker   Sehr selten, Gedächtnisstörung, Appetitverlust, Muskelzittern, Nierenversagen, Halluzinationen (erst bei einer 50-fachen Tagesdosis)  
Eisen   Blutbildung und Sauerstoffverwertung   Migräne, schlechte Hautdurchblutung, Atemlosigkeit, Appetitlosigkeit, extreme Müdigkeit, Blasses Aussehen, aufgerissene Mundwinkel   Übelkeit, Erbrechen aber erst bei einer 200-fachen Tagesdosierung  
Molybdän   Bestandteil verschiedner Enzyme, Bedeutsam für die Kariesverhütung, begünstigt die Aufnahme von Fluor in die Zähne, beteiligt am Harnsäurestoffwechsel   Karies trotz Fluoridierung, Widerstandsfähigkeit gegen Krebs verringert sich, Impotenz   Hohe Molybdän-Werte könnten auf eine Störung des Kupferstoffwechsels schließen 
Zink   Wichtig für Wundheilung, Insulinproduktion, Prostatafunktion, Immunsystem, Kohlenhydratstoffwechsel, Beteiligt an der Sexualhormonproduktion und Wachstum  Haarausfall, Furchen oder weiße Flecken in den Fingernägeln, Menstruationsbeschwerden, schlechte Wundheilung, Hauterkrankungen, Müdigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit   Bei mehr als 300mg Zink pro Tag: Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfall  
Selen   Unterstützt die körpereigene Abwehr gegen Krebs, entzündlicher Erkrankungen, Grauer Star   Erhöhte Cholesterinwerte, erhöhte Infektanfälligkeit und Anfälligkeit gegenüber entzündlichen Erkrankungen, Veränderungen der Leber   Leber- oder Nierenschieden, schlechte und verfärbte Zähne, gelbliche Hautverfärbung bei vielfacher Überdosierung, Haarausfall  
Kupfer   Beteiligt an vielen Stoffwechselfunktionen, wie z.B. Eiweiß-Stoffwechsel, erleichtert Eisen- und Vitamin C-Aufnahme   Mangel wird oft von einem Zinkmangel begleitet   Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Hyperaktivität bei Kindern  
Fluor   Festigkeit von Knochen und Zähnen  Zahnschmelz härtet nicht aus und ist anfällig für Karies   Erbrechen, Krampfzustände 
Jod   Funktion der Schilddrüse, kindliche Entwicklung und Wachstum, Beteiligt an zahlreichen Stoffwechselvorgängen  Kropf, Antreibslosigkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit  Magen-Darm-Beschwerden, Hautausschläge, Braunfärbung im Mund und Rachen 
Kobalt   Bildung roter Blutkörperchen, Aktivierung für Enzyme  Anämie, Schädigung des Nervensystems,   Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Atemnot, Herzmuskelerkrankungen, Kontaktekzeme 
Nickel   Baustein verschiedener Eiweiße, Wichtig für die Eisenaufnahme   schlechte Eisenverwertung, Kohlenhydratverwertung läuft nicht optimal, Zellatmung läuft gebremst, Verdauungsstörungen, Blutarmut, Leberverfettung, u.v.m.  Allergien, Vergiftungen 
Zinn   Bestandteil des Gewebehormons Gastrin, Man vermutet, dass Zinn an den körpereigenen Abbau- und Oxidationsprozessen (Redoxsysteme) und am Stoffwechsel von Proteinen beteiligt ist   Mangelerscheinungen sind bisher nicht bekannt  Erbrechen, Durchfall  
Vanadium   Spielt eine Rolle im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, wird für Knochen, Zähne und den Schilddrüsenstoffwechsel benötigt  Mangelerscheinungen sind bisher nicht bekannt  Durchfall, Appetitlosigkeit 
Arsen   Wirkt mit bei der Produktion von Proteinen auf Basis der in den Genen enthaltenen Baupläne  Mangelerscheinungen sind bisher nicht bekannt  Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Wadenkrämpfe, u.v.m. 
Lithium     Es wird vermutet das Lithiummangel psychische Veränderungen hervorruft   Überdosierung eher unwahrscheinlich, wenn dann eine Vergiftung, denn bei psychischen Erkrankungen werden hohe Dosierungen eingesetzt. Dann kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Apathie 
Bor   Funktionen von Bor im Körper sind bis heute noch nicht endgültig bewiesen  Es wird vermutet das ein Mangel Arthritis auslöst  Krämpfe, Erbrechen, Hirnhautentzündung, Durchfälle, Kreislaufkollaps, Magenschleimhautentzündungen, Leber- und Nierenschäden, Lungenblutungen, Lungenödem, Wassereinlagerungen im gesamten Körper, Benommenheit, Verwirrtheit und Depressionen, juckende Dermatitis (Hautentzündung) 
Strontium   Keine bekannte Funktion     
Silber        


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