StartseiteUmweltanalysenLegionellen-TestGesundheitliche Gefahren

In Ihrem Warenkorb: 0 Artikel, 0,00 EUR

Gesundheitliche Gefahren durch Legionellen?

Sie sind in der Lage sich in Einzellern, Protozoen, und menschlichen Makrophagen (Abwehrzellen) zu vermehren. Für die menschliche Gesundheit sind viele Arten und „Sterotypen“ gefährlich. Für die Mehrheit der menschlichen Erkrankung ist die Legionella pneumophila (Auslöser der Legionärskrankheit) verantwortlich.

Gefährdete Personengruppen

Immungeschwächte Menschen, wie organtransplantierte Menschen

ältere Menschen

chronisch Kranke und Aids-Kranke

bei starker Aussetzung mit den Bakterien können sich auch jüngere, immunstarke Personen infizieren



Welche Krankheitsbilder können entstehen?

Legionellose (Legionärs-Krankheit): Die Inkubationszeit beträgt 2-10 Tage. Im Vordergrund steht eine Lungenentzündung, wobei der Schweregrad, von mildem Husten mit leichtem Fieber bis hin zur beatmungspflichtigen Lungenentzündung mit Multiorganversagen, reicht. Die Symptome sind ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber (über 40° C). Der Erfolg einer Antibiotikatherapie hängt von der angemessenen und frühzeitig angefangenen Therapie ab.

Pontiac-Fieber: Die Inkubationszeit beträgt 24-48 Stunden.Die Genesung erfolgt in der Regel innerhalb einer Woche. Die Symptome sind grippeähnlich, wie Fieber, Muskelschmerzen, Mattheit, Kopfschmerzen und Hautausschläge.



Übertragung

Durch Inhalation von bakterienhaltigem Wasser werden die Legionellen auf den Menschen übertragen.
Grundsätzlich ergibt sich eine Gefährdung immer dort, wo warmes Wasser mit Hilfe von technischen Anlagen fein verteilt wird.
Am einfachsten übertragen sich die Legionellen beim Duschen, denn neben großen Tropfen, werden auch sehr kleine Tropfen erzeugt, die dann zusammen mit der Atemluft bis in die Lungenbläschen eingeatmet werden und eine Infektion auslösen können.

Quellen für die Übertragung von Legionellen

Whirlpools

Luftbefeuchter

Inhalationsgeräte

Klimaanlagen

usw.



Optimale Bedingungen für Legionellen

Lange Verweildauer in Röhren

Warme Temperatur (25°C - 50°C)

Totstränge



Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

Was kann ich zur Vorsorge tun?

Legionellen kann man weder riechen, sehen, noch schmecken. Anhand von gewissen Rahmenbedingungen kann man jedoch ableiten, wie hoch das Risiko ist, mit Legionellen belastetem Wasser in Berührung zu kommen. Insbesondere dort, wo warmes Wasser über einen längeren Zeitraum verweilt und anschließend feingestäubt wird, besteht ein Risiko auf Legionellen. Doch ein Blick in die Rohrleitungssysteme bekommt man von außen nicht.

Aus Gründen der Energiesparung, wird die Temperatur in Warmwasserbereitungsanlagen nur auf ca. 45°C eingestellt. Die Temperatur liegt damit im Temperaturoptimum für diese Bakterien. Zudem bieten alte Installationen den Legionellen aufgrund der Ablagerungen und Verkrustungen eine bessere Basis zur Besiedlung des Systems.

Rechtlicher HinweisKontaktImpressumDatenschutz